Technische Informationen

Bemessungsquerschnitt

T1 DIN EN 60999-1, Tabelle 1 (Auszug)
Beziehung zwischen Bemessungsanschlussvermögen und Leitern
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Nach DIN EN 60999-1 / VDE 0609 Teil 1 bezeichnet der Bemessungsquerschnitt bzw. das Bemessungs-Anschlussvermögen einer Klemmstelle den vom Hersteller angegebenen anschließbaren Leitequerschnitt, auf den sich bestimmte thermische, mechanische und elektrische Anforderungen beziehen. Die Beziehung zwischen Bemessungs-Anschlussvermögen und Durchmesser der Leiter wird in der Tabelle T1 dargestellt.
Jede Klemmstelle muss, wenn in der Produktnorm nichts anderes festgelegt worden ist, außer ihrem Bemessungsquerschnitt (Bemessungs-Anschlussvermögen) mindestens die beiden nächstkleineren Querschnitte aufnehmen können.
Klemmstellen müssen unvorbereitete Leiter aufnehmen können. Ein an seinem Ende abisolierter Leiter, dessen Form vor dem Einführen gerichtet wird oder dessen Adern zum Zwecke der Verfestigung verdrillt werden, wird als unvorbereiteter Leiter angesehen.
In den USA und Kanada wird eine Bezeichnung mit Hilfe von Leitergrößen (AWG) anstelle des in mm² angegebenen Querschnitts angewendet.